Aktuelles

16.05.2017

Das Odeon des Herodes Atticus auf der Akropolis steht seit mehr als 1.800 Jahren im Herzen Athens. In jüngerer Zeit traten dort Weltstars auf wie Maria Callas, Herbert von Karajan, Frank Sinatra und Luciano Pavarotti.
Im Juli diesen Jahres ist das Amphitheater unterhalb des Parthenon die wirklich atemberaubende Kulisse für das Filmkonzert des Athener Staatsorchesters unter der Leitung von Jens Troester. Im Rahmen des Athens Festival 2017 erklingt Musik von Dmitri Schostakowitsch, live zum Filmklassiker "Panzerkreuzer Potemkin" von Sergei Eisenstein.

Troester: "Ich freue mich: auf das Orchester, auf den Film, auf die tolle Musik, und auf einen unglaublich beeindruckenden Spielort!"

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30.12.2016

Nach "Der Golem" legt Filmkomponist Jens Troester eine weitere Arbeit in diesem anspruchsvollen Genre vor: Am 28. Dezember hat der Film "Moritz Daniel Oppenheim" Premiere beim Jerusalem Film Festival. Für die Geschichte dieses berühmtesten jüdischen Malers des 19. Jahrhunderts schreibt Troester eine ebenso intime wie ausdrucksstarke Musik für Streichquartett: "Oppenheim war nicht nur ein Zeitgenosse von Felix Mendelssohn, er portraitierte auch dessen Schwester Fanny. Da lag es nahe, sich stilistisch an Mendelssohn zu orientieren - und ganz besonders an seinem letzten Quartett op. 80." Eine besondere Herausforderung, denn: "Die Kammermusik dieses Romantikers ist von allerhöchstem Niveau. Da heranzukommen verlangt schon sehr, sehr solides kompositorisches Handwerk."
 

08.07.2016

Zusammen mit der Neuen Philharmonie Frankfurt spielten 7.548 Musiker aus ganz Deutschland in der Commerzbank Arena in Frankfurt. Damit werden die "nur" 7.224 Musiker, die sich 2013 im australischen Brisbane versammelt hatten, knapp geschlagen: Das größte Orchester der Welt - Weltrekord! Beim Abschlusskonzert dirigiert Jens Troester vor über 10.000 begeisterten Zuschauern im Stadion Werke von Beethoven, Mussorgsky, sowie Ausschnitte aus der Star Wars-Musik von John Williams. Ein Tag voller Emotionen und ein unvergesslicher Abend!
 

09.03.2016

Bereits zum dritten Mal fliegt Jens Troester in Sachen Filmkonzert nach Norwegen zum Arctic Philharmonic Orchestra. Nach zwei Stummfilmen diesmal etwas Neues: "Dunder", ein charmanter computer-animierter Zeichentrickfilm wird live begleitet, die brillante Musik ist von Sindre Hotvedt. Troester zu diesem Projekt: "In bester Pixar-Tradition stehend, ist der Film durchaus eine Herausforderung - für mich und fürs Orchester. Blitzschnelle Stimmungsumschwünge, jede Menge Takt- und Tempowechsel auf engstem Raum, da kommt bestimmt keine Langeweile auf. Ich freue mich sehr, auf die Musiker, die ich nun schon recht gut kenne und sehr hoch schätze, sowie natürlich auf das schöne Tromsø."

 

19.04.2015

Nach jüngsten Erfolgen als Komponist freut sich Jens Troester auf eine Rückkehr zu seiner ersten großen Liebe: Nach zweijähriger "Opern-Abstinenz" übernimmt er die musikalische Leitung der Produktion von Rossinis "Barbier von Sevilla" am Theater für Niedersachsen in Hildesheim. Diese Perle der Opera Buffa begeistert seit ihrer Entstehung das Publikum, ein Klassiker von der spritzigen Ouvertüre, über die berühmte Figaro-Auftrittsarie, bis hin zum furiosen Finale. Jens Troester realisiert das Werk zusammen mit einem jungen, spielfreudigen Ensemble und dem Orchester des Theaters Hildesheim. Premiere ist am 16. Mai.

 

11.02.2015

Die Bühne des Capitol-Theaters Offenbach - ehemals Synagoge, dann lange Zeit ein Kino - ist der perfekte Rahmen für die Premiere des „Golem“. Im Rahmen der Capitol Cinema Lounge erlebt Jens Troesters Musik am 8. Februar unter Leitung des Komponisten ihre glanzvolle Uraufführung. Wie schon bei seiner „Fantasie über Stille Nacht“ ist auch hier die Begeisterung über das neue Werk einhellig - bei den Musikern, die sich mit Verve der musikalischen Umsetzung widmen, dem Publikum, das mit Bravo-Rufen und Jubel reagiert, sowie der Kritik.

Die Offenbach Post schreibt: „Für die Dramaturgie, die Gewichtung des zu Erzählenden und die Vermittlung der emotionalen Komponente, der Stimmungen, half Jens Troester seine große Erfahrung als Dirigent von Opern. Und - um es vorweg­zunehmen - diese Aufgabe ist ihm gelungen. Die Musik schwingt in großem Zusammenhang, Leitmotivik taucht vereinzelt auf, doch wird sie nicht über­strapaziert. Troester fand eine elegante Lösung, indem er sich mit spätromantischer Orchesterbesetzung an die gemäßigte Moderne hält und stilistische Anspielungen an Barock und jüdische Gesangstradition integriert, geschmackvoll, niemals trivial. Neben dem Farbenreichtum des Tutti hat er häufig die Holzbläser, besonders Oboe und Fagott, mit ausdrucksvollen Soli betraut. Die Geigen dürfen sich vielseitig profilieren, vom unheimlichen Tremolo über scharfe Synkopen bis zum sanglichen Erstrahlen. Auch das reich besetzte Schlagzeug und das fanfarenhafte Blech sind wichtige Stimmungsträger. Und die Philharmonie legte sich erfolgreich ins Zeug. So fesselnd Troesters Musik in der Live-Darbietung war, so ist doch zugleich sein Anliegen geglückt, damit nicht in den Vordergrund zu treten, sondern das Filmerlebnis zu steigern. Gläserner Klang begleitet den Rabbi Löw, wie er bei der Beobachtung der Sterne eine Gefahr für das jüdische Ghetto entdeckt. Grandiose Steigerungen untermalen das aufgeregte Zusammenlaufen der Mitbewohner, die erfahren müssen, dass ein kaiserliches Dekret zur Vertreibung der Juden droht. Packend sind die Szenen, in denen der Rabbi sein Geschöpf aus Lehm wieder zum Leben erweckt.

Die Trauer über das Gefangensein, die das Gesicht des von Wegener dargestellten Golem bei den Nahaufnahmen verrät, hat Troester besonders gerührt, und er hat ihn liebevoll musikalisch ausgestattet. Sichtlich bewegt nahm Troester anschließend die Beifallsstürme entgegen.“
 
 

20.01.2015

Im Januar vollendet Jens Troester die Musik zum Klassiker „Der Golem“ von 1920, einem Meilenstein des deutschen, expressionistischen Stummfilms. Die Auftragskomposition der Neuen Philharmonie Frankfurt ensteht in Zusammenarbeit mit der Europäischen Filmphilharmonie und beschäftigt den Komponisten fast ein gesamtes Jahr.

Troester über sein Werk: „Mein Ziel war es, eine Musik zu schreiben, die dem Film auf allen Ebenen gerecht wird: Farbigkeit und orchestrale Brillanz für die spektakulären Bilder der jüdischen Volkssage, Gefühlstiefe für die Geschichte des Golem, dem Prototypen aller tragischen Monster des klassischen Horrorfilms. Dramaturgie des Films und musikalische Form sollen eins werden. Das Ziel ist erreicht, wenn der Zuschauer die Musik nicht mehr wahrnimmt.“

Dafür nutzt Troester souverän die Möglichkeiten des großen Orchesters und findet einen Stil zwischen Romantik, Impressionismus und Moderne, persönlich, gleichzeitig dem Film bis ins kleinste Detail folgend.
 
 

15.12.2014

Im letzten halben Jahr reüssiert Jens Troester - neben seiner Arbeit als Dirigent - auch verstärkt als Komponist. Im Dezember 2014 hat die ungemein unterhaltsame, rund 15-minütige „Fantasie über Stille Nacht“ ihre Uraufführung durch die Neue Philharmonie Frankfurt. Das Publikum feiert das Stück mit Ovationen, die Kritik ist bezüglich des kurzweiligen, effektvollen Werks des Lobes voll, und entdeckt, laut Aussage des Komponisten völlig zu Recht, musikalische Einflüsse von Schubert, Bruckner und Wagner bis hin zu Tschaikowsky und Ravel. „Ich wollte hier eine Lücke schließen, weihnachtliche, besinnliche, festliche Stimmungen mit Humor verbinden, gleichzeitig geistreich und gemütvoll,“ sagt Troester. „Und ich wollte ein Showstück für mein Orchester schreiben.“

Der Hanauer Anzeiger resümiert: „Leitet Jens Jörg Troester sonst die NPF, so präsentiert er sich nun als kongenialer Komponist der Fantasie über „Stille Nacht“ - ein unbestritten weiterer Höhepunkt des Abends. Troester verpackt das wohl berühmteste Weihnachtslied der Welt in einen atemberaubenden Variationssatz. Mit Sicherheit hätten der Organist Franz Xaver Gruber (Musik, 1818) und Pfarrer Joseph Mohr (Text) nicht in den kühnsten von himmlischen Heerscharen beflügelten Träumen daran gedacht, dass ihr doch so anmutiges Liedlein eines Tages als treibender Bolero à la Ravel von der Bühne donnert. Dennoch - Hut ab: Troester gelingt zusammen mit der couragierten Interpretation der NPF ein äußerst virtuoser Vorausblick auf die kommende Saison 2015.“

 

28.02.2014

Der fulminante Erfolg seines Debuts als Stummfilmdirigent führt Jens Troester zu einer verstärkten Zusammenarbeit mit der Europäischen Filmphilharmonie in Berlin - und zu einem spannenden Projekt Anfang Februar kommenden Jahres: Als Auftragswerk der Neuen Philharmonie Frankfurt schreibt er eine neue Musik zu einem der bedeutendsten Werke des expressionistischen deutschen Kinos, "Der Golem, wie er in die Welt kam". Dieser Klassiker von 1920 verlangt nach einer abendfüllenden Musik für großes Orchester - eine Aufgabe, auf die sich der Dirigent und Komponist sehr freut. "Für dieses fabelhafte Orchester und seine vielseitigen Möglichkeiten zu schreiben, und dabei meine Erfahrung aus dem Theaterbereich, meine Leidenschaft als Musikdramatiker einbringen zu können, das ist für mich wie ein Sechser im Lotto..."
 

29. 01. 2014

Die Neue Philharmonie Frankfurt und ihr erster Ständiger Gastdirigent freuen sich auf das nächste gemeinsame Konzert: Am 2. Februar begleitet das Orchester live den Komödien-Klassiker "Safety Last - Ausgerechnet Wolkenkratzer" aus dem Jahr 1923. Harold Lloyd am Zeiger einer Uhr hoch über den Straßen einer Großstadt hängend - diese Szene ist zu einer Ikone des Stummfilms geworden. Die Neue Philharmonie schreibt: "Jens Troester hat bei diesem Projekt seine Premiere als Stummfilmdirigent. Als stilsicherer und witziger, im Musiktheater und dem pittoresken Gestalten hoch erfahrener Musiker sind wir uns sicher, dass diese Premiere für alle Beteiligten viel Freude mit sich bringen wird: Im Orchester, am Dirigentenpult und natürlich im Publikum."

 

05. 11. 2013

Spannende Projekte stehen an:
Nach einem erfolgreichen Sommer- und Herbstprogramm bestreitet Jens Troester mit der Neuen Philharmonie Frankfurt in den nächsten Monaten eine Reihe von Konzerten, die den Dirigenten in nahezu schwindelerregender Bandbreite zeigen. Es beginnt klassisch mit der fünften Sinfonie von Peter Tschaikowsky im November, Weihnachtskonzerten (unter anderem mit Bachs Weihnachtsoratorium) im Dezember, und setzt mit Stummfilmmusik zu Harold Lloyd's "Safety Last" im kommenden Jahr fort. Im Februar dann ein besonderes Highlight: Der Frankfurter Opernball. Beim High-Society-Event des Jahres trifft der Dirigent auf Stars wie Till Brönner, Erwin Schrott, Grace Bumbry und - last but not least - Heino!

 

18. 08. 2013

Jens Troester freut sich auf eine erneute Zusammenarbeit mit seiner Lieblingspianistin: Dina Ugorskaja. Die in München lebende Russin spielt am 27. August im Rahmen des Klasse Klassik Sommers 2013 im Zirkuszelt auf der Seewiese in Friedberg Beethovens fünftes und letztes Klavierkonzert. 

Nachdem die beiden 2012 bereits Mozarts letztes Klavierkonzert zusammen musizierten, findet Jens Troester nun, dass aller guten Dinge drei sind: „Als nächstes bitte Brahms‘ zweites Konzert. Oder Schumann - ist ja auch sein letztes!“

Des weiteren auf dem Programm in Friedberg: Beethovens Egmont-Ouvertüre und Mussorgskis „Bilder einer Ausstellung“ in der Orchesterfassung von Maurice Ravel. 

Es spielt die Neue Philharmonie Frankfurt.

 

17. 07. 2013

Jens Troester verabschiedet sich von Theater und Philharmonie Thüringen.

Nach der ausverkauften und stürmisch bejubelten letzten Aufführung des Balletts „Schwarzer Schwan“ würdigten Theaterleitung und Intendanz die Verdienste des Dirigenten während seiner fünfjährigen Amtszeit, insbesondere die letzten zwei Jahre, in denen er die Geschicke des Hauses als Kommissarischer Generalmusikdirektor erfolgreich mitbestimmte.

Das Philharmonische Orchester bedankte sich für viele gelungene und spannende Aufführungen und hofft auf ein baldiges Wiedersehen. Jens Troester werde als der „unerschrocken freundliche, stets zuversichtliche und verständnisvolle Leiter, der immer ein offenes Ohr für die Ideen, aber auch für die Sorgen der Kollegen hatte im Gedächtnis unseres Orchesters erhalten bleiben.“ „In Situationen, in denen das Orchester an sich selbst zweifelte, haben Sie mit bewunderungswürdiger Ruhe und Gewissheit an die Qualitäten unseres Orchesters geglaubt“, so der Orchestervorstand.

Jens Troester dirigierte in seiner Zeit am Theater Altenburg/Gera fast 300 Konzerte und Vorstellungen. Prägend war sein Wirken unter anderem für die Reihe „Wiederentdeckungen des 20. Jahrhunderts“ und die Einführung der populären Philharmonischen Schlosskonzerte in Altenburg.